Vorraussichtliche „Restwertriesen 2019“

ampnet – 7. Mai 2015. Mercedes und BMW glänzen als „Restwertriesen“, aber auch Opel, Dacia und sogar ein waschechter Amerikaner – „Focus online“ und Bähr & Fess Forecasts ermitteln zweimal pro Jahr die Autos mit dem geringsten Wertverlust. In 16 Fahrzeugklassen prognostizieren beide den zu erwartenden Wertverlust in den kommenden vier Jahren. Die Berechnungen ermitteln Sieger in zwei Kategorien: Relative Restwertriesen (in Prozent) und absolute Restwertriesen (in Euro).

Peugeot 108.  Foto:     Auto-Medienportal.Net/Peugeot
Peugeot 108.
Foto: Auto-Medienportal.Net/Peugeot

Gewinner nach Prozent sind die Modelle, die binnen vier Jahren prozentual am meisten vom ursprünglichen Wert behalten haben. Relativer Restwertriese bedeutet also: Wie viel Prozent vom ursprünglichen Wert sind noch vorhanden? Sieger in Euro (absoluter Restwertriese) hingegen sind die Neuwagentypen, die nach vier Jahren auf Euro und Cent gerechnet am wenigsten vom Neupreis aufgezehrt haben werden. (ampnet/Sm)

Die Relativen Restwertriesen 2019:

1. Minis: Opel Karl 1.0
2. Kleinwagen: Mini One
3. Kompaktwagen: Mercedes CLA 180 CDI
4. Mittelklasse: Mercedes-Benz c 180 Blue Tec
5. Obere Mittelklasse: Mercedes C 180 Blue Tec und Audi A5 Sportback 2.0 TDI
6. Oberklasse: Mercedes S 350 Blue Tec H
7. Vans: Renault Espace
8. Coupés: BMW 218i Coupé
9. Kompakte SUV: Mercedes-Benz GLA 180
10. SUV: BMW X5 sDrive 25d
11. Cabrios: Mini One Cabrio und Porsche Boxter
12. Minivans: Fiat 500L 1.4 16V
13. Kompakte Vans: BMW 214d Active Tourer
14. Sportwagen: Porsche Boxter S
15. Mini SUV: Mini Countryman
16. Elektro (Plug in): BMW i3 Range extender

Die absoluten Restwertriesen 2019:

1. Minis: Peugeot 108 Vti 68
2. Kleinwagen: Dacia Sandero 1.2 16 V 75
3. Kompaktwagen: Dacia Logan MCV 1.2 16V 75
4. Mittelklasse: Hyundai i40 cw 1.6 GDI
5. Obere Mittelklasse: Audi A5 Sportback 1.8 TFSI
5. Oberklasse: Mercedes S 350 Blue Tec Hybrid
6. Vans: Ford S-Max 1.5 Ecoboost S/S
7. Coupés: Mini Coupé Cooper
8. Kompakte SUV: Lada Niva 4×4
9. SUV: Hyundai Santa Fe 2.4 2WD
10. Cabrios: Mini Cabrio One
11. Minivans: Dacia Lodgy 1.6 MPI 85Fiat 500L 1.4 16V
12. Kompakte Vans: Volkswagen Golf Sportsvan TSI BMT
13. Sportwagen: Ford Mustang 2.3 Ecoboost
14. Mini SUV: Dacia Duster 1.6 16V 105 4×2
15. Elektro (Plug in): Smart Fortwo Electric Drive Cabrio

Präsentation Porsche 911 Targa 4 GTS

ampnet – 25. März 2015. Wer bei einem Porsche Schwarz sieht, hat vermutlich ein Mitglied aus der GTS-Familie vor sich. Die wollen sich mit schwarzen Accessoires abheben und gleichzeitig als die besonders sportlichen Sportwagen der Marke darstellen. Schließlich steht die Abkürzung GTS für Gran Turismo Sport und damit für Sportler, die gleichzeitig auf der Rennstrecke und auf der Straße einen guten Eindruck hinterlassen. GTS-Derivate gibt es vom Boxter, vom Cayman, vom 911 Carrera, vom Panamera und vom Cayenne, also von allen Baureihen außer Macan. Wir kümmerten uns jetzt um das jüngste Familienmitglied, den Porsche 911 Targa 4 GTS.

Porsche 911 Targa 4 GTS

Foto: Auto-Medienportal.Net/Porsche

Auf der Privat-Rennstrecke Ascari, nördlich der spanischen Touristenmetropole Malaga, trat der Porsche 911 Targa 4 GTS jetzt an, um zunächst den Beweis für seine Rundstreckentauglichkeit anzutreten. Mit 316 kW / 430 PS bietet der GTS bei leicht erhöhtem Drehzahlniveau 30 PS mehr als das S-Modell. Bei dem Standardsprint von 0 auf 100 km/h verringert das die Zeit von sowieso schon eindrucksvollen 4,4 Sekunden (mit Porsche Sport Chrono-Paket) um eine Zehntelsekunde. In der Höchstgeschwindigkeit liegen zwischen dem S und dem GTS gerade einmal 3 km/h, denn mit dem Sieben-Gang-Doppelkupplungsgetriebe PDK schafft der GTS die 301 km/h, während der S vor der 300er Grenze abbricht. Präsentation Porsche 911 Targa 4 GTS weiterlesen

geblitzt worden? Was kostet das jetzt?

Wem ist das denn nicht auch schon mal passiert? Nicht auf dem Tacho geschaut und ruck zuck war man zu schnell unterwegs, oder man hat das Schild mit der Geschwindigkeitsbegrenzung übersehen.

Nun stellt sich die Frage was kostet das?

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Aber Stop! Nicht jeder Bußgeldbescheid ist rechtens, wie schon häufiger festgestellt wurde, sind sehr viele Messungen fehlerhaft. Nur als Laie weiß man garnicht wann sich ein Einspruch lohnt und wann es sinnlos ist. Aber jetzt bekommen Sie hilfe bei:

 




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Sprit sparen mit den passenden Reifen

Labels und Bewertungen helfen bei der Wahl der Autobereifung

(mpt-14/49666). Die vier Reifen tragen entscheidend zur Fahrsicherheit und zum Komfort beim Autofahren bei. Doch nicht nur das: Die Auswahl des Reifenmodells und der Zustand der Gummis, vom Profil bis zum Reifenfülldruck, beeinflussen ebenfalls den Kraftstoffverbrauch. Grund genug, sich für die Wahl der Reifen genügend Zeit zu nehmen.
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Der Zustand der Reifen hat nicht nur großen Einfluss auf die Fahrsicherheit, sondern auch auf den Verbrauch.
Foto: djd/Delticom

Kriterien für den Reifenkauf

Reifenmodelle weisen durchaus sehr unterschiedliche Eigenschaften auf – angepasst an die Wünsche und Anforderungen der Fahrer, von einer wirtschaftlichen bis hin zu einer eher sportlichen Fahrweise. Für einen ersten Überblick beim Reifenkauf eignet sich das EU-Reifenlabel, mit dem alle Neureifen gekennzeichnet sind. Rollwiderstand (Kraftstoffeffizienz), Nasshaftung und das externe Ablaufgeräusch sind die drei Kriterien, die das Label auf einen Blick angibt. Dabei werden die Reifenmodelle mit Buchstaben (A – G) bewertet – ähnlich der Einstufung, die Verbraucher bereits von vielen Haushaltsgeräten kennen. Während sich jedoch das EU-Label allein auf diese drei Kriterien konzentriert, fließt in unabhängige Reifentests eine Vielzahl von weiteren Faktoren ein. Daher lohnt es sich, zusätzliche aktuelle Tests – zum Beispiel der Automobilclubs oder der Fachzeitschriften – zu Rate zu ziehen.

Effizienzklassen-Index für mehr Durchblick

Hinzu kommt, dass nicht jedem Autofahrer die drei Kriterien des EU-Labels – Rollwiderstand, Nasshaftung und externes Rollgeräusch – gleich wichtig sind. Die Befragung des größten europäischen Online-Reifenhändlers unter 40.000 Autofahrern in 15 Ländern Europas hat eine klare Gewichtung dieser drei Faktoren ergeben. Daraus hat Delticom den Effizienzklassen-Index „DEX“ abgeleitet. Der Wert der Nasshaftung erhält dabei die stärkste Gewichtung, gefolgt vom Rollwiderstand; das externe Rollgeräusch wurde von den Befragten als weniger wichtig angesehen. Welches Modell wie beim DEX abschneidet, können Autofahrer über ein Sterne-Bewertungssystem auf ReifenDirekt.de ersehen. Hilfreich sind zudem Erfahrungen aus der Praxis, die andere Autofahrer gemacht haben. Auf Online-Portalen wie etwa Reifentest.com lassen sich Einschätzungen anderer Autofahrer zu Reifen finden – und wer möchte, kann auch hier gleich selbst zum Reifentester werden.

Tipps zur richtigen Reifenpflege

Doch neben der Wahl der Reifens kommt es auch auf dessen regelmäßige Pflege an: Dadurch lassen sich Fahrsicherheit, Effizienz und Kraftstoffverbrauch wesentlich beeinflussen. Autofahrer tun gut daran, die Profiltiefe und den Reifenfülldruck regelmäßig nachzumessen. Ist der Fülldruck nicht korrekt, kann dies verschiedene negative Auswirkungen haben – von einem erhöhten Verbrauch über einen vorzeitigen Reifenverschleiß bis hin zu einer Beeinträchtigung der Fahrsicherheit. Im Handbuch des eigenen Fahrzeugs können Autofahrer nachlesen, welcher Wert für das eigene Modell gilt. Empfehlenswert ist es, den Reifenfülldruck regelmäßig etwa alle 2 Wochen zu kontrollieren.
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Den Reifenfülldruck sollten Autofahrer regelmäßig, etwa alle 14 Tage, kontrollieren.
Foto: djd/Delticom

Pressepräsentation Smart Fortwo und Forfour: Es lebe der Fun-Fortschritt!

Von Peter Schwerdtmann

ampnet – 17. Juli 2014. Klein, unterschätzt und trotzdem oft als erster da – so beschrieb Smart-Chefin Dr. Anette Winkler die Rolle des Mini-Daimlers, der jetzt nach seiner Premiere 1997 und einem Facelift seine Neuauflage erlebt. Zum neuen Zweisitzer Smart Fortwo gesellt sich nach langer Abstinenz nun auch wieder ein Viersitzer: der Smart Fortfour.

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Smart Fortwo.
Foto:
Auto-Medienportal.Net/Daimler

Der Ur-Smart stieß vor 17 Jahren eher auf ein Schmunzeln. Er griff seiner Zeit weit voraus. Aber schon damals war der so gar nicht zu Mercedes-Benz passende Kleine stets verbunden mit dem Hinweis auf kommende Verkehrsprobleme in den Städten. Mit viel Unterstützung vom Marketing geriet der Smart im Laufe der Jahre zu einem Zukunftsbotschafter, der Großstädter zu begeistern vermochte. In Metropolen wie Rom prägen die Fahrzeuge der Marke heute das Stadtbild mit. Und auch in Berlin sammeln sich die Smart schon einmal in Trauben vor dem Eingang zur angesagten Bar.

Doch der Weg, den das Lifestyle-Vehikel für den überzeugten City-Bewohner schon begonnen hat, wird nun zu einer geschlossenen Marketingstrategie. „Froh, frisch und selbstbewusst“ sollen die neuen Smart dazu beitragen, „dass die Mobilität in der Stadt besser wird“, sagt Winkler und kann das Wort „fun“ gar nicht oft genug aussprechen. Pressepräsentation Smart Fortwo und Forfour: Es lebe der Fun-Fortschritt! weiterlesen

25 Jahre TDI bei Audi

Von Nicole Schwerdtmann-Freund

ampnet – 18. Juli 2014. Direkt neben dem großen Diesel-Motor des dänischen Energieversorgers Dong, der einst als Notstromaggregat für die Hauptstadt zur Verfügung stand, stellte Audi seine neuen Selbstzünder vor und feierte ein 25jähriges. 1989 steckte im Audi 100 der erste TDI-Diesel. Heute machen die TDI-Aggregate in Deutschland derzeit bereits 68 Prozent der bei den verkauften Audi aus. Als TDI-Beispiel von heute traten die Ingolstädter mit dem Audi A7 Sportback 3.0 TDI Ultra und mit dem Audi A6 TDI Concept an.

Foto: Auto-Medienportal.Net/Audi
Foto: Auto-Medienportal.Net/Audi

Der Begriff „Ultra“ dient nicht etwa zur Verlängerung des Typennamens, er steht vielmehr für das jeweils effizienteste Modell einer Baureihe. Die sollen voll alltagstauglich sein und zugleich nachhaltige Mobilität liefern. Serienmäßig liefert Audi die Ultra-Modelle mit einem Schaltgetriebe aus, bei dem die Übersetzung in den oberen Gängen verlängert wurde. Optionale ist auch die S-tronic verfügbar. 25 Jahre TDI bei Audi weiterlesen

Gutes Motoröl muss nicht teuer sein

ampnet – 10. Juli 2014. Motoröl ist teuer, bis zu 30 Euro pro Liter kostet der für das Triebwerk lebensnotwendige Schmierstoff. Ob es ohne Qualitätsverlust auch sehr viel günstiger geht, das wollte die Gesellschaft für Technische Überwachung (GTÜ) wissen und hat zusammen mit dem Auto Club Europa (ACE) zwölf handelsübliche Motoröle (Preise von 8,99 bis 26,75 Euro pro Liter) unter die Lupe genommen. Fazit: Der Verdacht, preisgünstige Motoröle seien nur halb so gut wie teure Markenöle, ist unbegründet, so die Prüfer. Den Testsieg mit der Bewertung „sehr empfehlenswert“ teilen sich gleich zwei Produkte ohne Herstellerbindung: das GSL Leichtlauföl der Handelskette Real (13,99 Euro/l) und das Cartechnic Motorenöl Muli (12,50 Euro/l). Ebenfalls mit „sehr empfehlenswert“ schnitten die Motorenöle DBV Longlife (11,90 Euro/l) und High Performer Longlife 3 (12,80 Euro/l) ab. Teure Markenöle mit Literpreisen von weit über 20 Euro, wie beispielsweise die von Shell, Mercedes und VW, erreichten im GTÜ-Urteil lediglich ein „empfehlenswert“ bzw. „bedingt empfehlenswert“.

Foto: Auto-Medienportal.Net/GTÜ
Foto:
Auto-Medienportal.Net/GTÜ

Nicht jedes Auto verträgt jedes Öl. Die GTÜ rät daher, grundsätzlich den Empfehlungen der Hersteller zu folgen, die zum Teil für ihre Fahrzeuge auch eigene Normen und Freigaben entwickelt haben. Diese Angaben finden sich in der Bedienungsanleitung des Fahrzeugs. Da sich die Vorgaben der deutschen Hersteller relativ stark ähneln, erfüllen viele hochwertige Öle sogar mehrere Freigaben von BMW, VW, Mercedes, Opel oder auch Porsche gleichzeitig. An die vorgegebene Sorte sollte man sich bei noch jungen Autos unbedingt halten. Wichtig ist dabei, dass die Freigabe auch wirklich erteilt wurde und dies zweifelsfrei aus dem Etikett hervorgeht. Denn im Schadensfall kann eine Ölanalyse die Verwendung eines anderen Öls nachweisen, Garantieansprüche wären somit hinfällig. Vorsicht geboten ist beispielsweise bei Ölen, die auf dem Etikett eine täuschende Formulierung tragen wie „Qualitativ gleichwertig nach EU-Recht gemäß …“ Das, so die GTÜ, ist keine Garantie für gleichbleibende Qualität, selbst wenn das Produkt im Test den Anforderungen vollauf genügte. Der Hintergrund ist, dass sich manche Öllieferanten den kostenintensiven Freigabeprozeduren der Hersteller nicht unterwerfen möchten und das Öl lediglich in einer den Anforderungen genügenden Mixtur beziehen. So ist auch der günstige Preis zu erklären.

Selbst bei klirrend kalten Temperaturen weit unter null müssen alle Schmierstellen möglichst schnell vom in der Ölwanne lagernden Öl erreicht werden. Sonst läuft für kurze Zeit im Motor Metall auf Metall. Und auch auf der Autobahn bei hoher Belastung darf der Schmierfilm nicht reißen, das Öl also nicht zu dünnflüssig werden. Sonst droht ein kapitaler Motorschaden. Der entsprechende Grundbegriff, der diese zwei Extreme umreißt, ist die Viskosität. Grundsätzlich beherrschen synthetische Motoröle den Temperaturspagat sehr gut. Doch durch die spezielle Herstellungsweise, die Zusammensetzung und die Zugabe von Additiven kann ein solches Öl noch viel mehr Positives bewirken: zum Beispiel auch den Verbrauch senken. Leichtlauföle minimieren die Reibung und sorgen so für weniger Verlustleistung und Reibungswärme. Eine weitere wichtige Angabe ist die ACEA-Klassifizierung, in der die Interessenvertretung der europäischen Automobilhersteller noch weitere Merkmale festgelegt hat. Hier wird definiert, für welchen Motorentyp das Öl überhaupt geeignet ist. Auch diese Anforderung ist unbedingt zu beachten und findet sich in der Bedienungsanleitung.

Dass Hightech-Motoröl seinen Preis hat, ist verständlich. Doch Preise von 30 Euro pro Liter in den Vertragswerkstätten scheinen doch etwas überzogen und sorgen regelmäßig für Verdruss auf der Inspektionsrechnung. Zumal es kaum einem Autofahrer entgangen sein dürfte, dass in Baumärkten, in Kaufhäusern und nicht zuletzt im Internet auch Öle mit entsprechenden Bezeichnungen und Normen zum halben Preis zu finden sind. Sind denn diese Öle etwa nur halb so gut?

Ganz sicher nicht, wie eine aufwendige Analyse durch die Firma Oelcheck in Brannenburg im Auftrag des ACE und der GTÜ (Gesellschaft für technische Überwachung) ergab. Zwölf verschiedene Motoröle, die stichprobenhaft im Einzelhandel, an Tankstellen, bei Autohäusern und im Internet gekauft wurden, wurden dort als anonymisierte Proben mit hochmodernen Messinstrumenten untersucht und ihre Zusammensetzung in wesentlichen Punkten analysiert.

Alle gepüften Produkte wiesen die Viskosität 5W-30 (bis -35 Grad pumpfähig), ACEA C3 und/oder mindestens die Freigabe VW 50700, Mercedes Blatt 229.51 beziehungsweise Opel dexos2 auf. Damit sind diese Öle für sehr viele Modelle einsetzbar, auch für leistungsstarke Turbodiesel mit Partikelfilter, die naturgemäß die höchsten Anforderungen an Motoröl stellen. Drei Öle dieser Hersteller-Spezifikationen stellen die Referenz, neun günstige Öle mit entsprechenden Freigaben müssen sich daran messen lassen.

Auffällig in diesem Zusammenhang ist auch, das sich zwei Öle in ihrer Zusammensetzung sehr stark ähneln. Nämlich das Gut&Günstig von Marktkauf und das K-Classic von Kaufland. Beide Öle verdampfen relativ leicht, was zu einem erhöhten Ölverbrauch führen kann. Auch die Spektralanalyse zeigt eine nahezu deckungsgleiche Zusammensetzung. Motorenöle können bis zu 25 Prozent Additive enthalten, die mit diesem Verfahren bestimmt werden können. Mit diesen Stoffen kann der Alterungsprozess des Öls durch Oxidation oder auch die Fähigkeit, Schmutz und Säuren zu binden, verbessert werden. Wobei die Schwerpunkte oft unterschiedlich gesetzt werden.

Ein Beispiel dafür ist das Mercedes-Benz-Original-Öl: Um die Langlebigkeit zu verbessern, wurden hier Kompromisse bei der Sulfatasche eingegangen. Das bedeutet: Sollte der Motor Öl verbrennen, was besonders bei fortgeschrittener Laufleistung nicht auszuschließen ist, kann die daraus resultierende Asche den Partikelfilter beziehungsweise Katalysator schädigen. Dafür bietet es beste Chancen, die heute üblichen sehr langen Wechselintervalle ohne große Qualitätseinbußen zu überstehen. Aber: Diese spezifische Auslegung liegt hart am Rande des in der ACEA-Norm Erlaubten, wobei diese Norm interessanterweise erst gar nicht auf dem Etikett aufgeführt ist.

Letzteres gilt auch für das original VW-Longlife Öl, dessen Etikett verständlicherweise auch keine Werbung für die Möglichkeit der Verwendung in anderen Motoren macht. Dazu ist das VW-Öl das teuerste Schmiermittel im Test. Auch das Shell-Öl in Opel-Spezifikation kostet an der Tankstelle Aufschlag gegenüber seinem universeller ausgelegten Bruder. Natürlich muss eine Vertragswerkstatt auch ihre hohen Kosten amortisieren, so selten wie die Autos bei den heutigen langen Inspektionsintervallen auf der Bühne sind. Insider berichten allerdings, dass dieses Öl bei entsprechender Abnahmemenge im Einkauf deutlich weniger als fünf Euro pro Liter kostet, teilt der ACE mit. Selbst bei freien Werkstätten, die ihr Öl aus anderer Quelle beziehen und zu spürbar günstigeren Preisen weiterreichen, ist das Motoröl immer noch der Haupt-Gewinnbringer – noch ohne nennenswerte Leistung der Werkstätten.

Das kann sich der Endverbraucher zunutze machen und das Öl selbst besorgen. Für den reinen Wechsel muss er dann in der Regel zwar ein paar Euro mehr bezahlen, das immer noch gesparte Geld kann dann aber beispielsweise für frisches Öl vor dem Winter oder der großen Urlaubsreise ausgegeben werden. (ampnet/jri)

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Autokosten steigen

Autokosten steigen

ampnet – 11. Juli 2014. Zum ersten Mal seit einem Jahr sind die Kosten für den Kauf und den Unterhalt eines Pkw gegenüber dem Vorjahr wieder gestiegen. Mit einem Plus von 0,5 Prozent liegen sie knapp über dem Wert vom Juni 2013, erklärte der ADAC. Deutlich abgeschwächt hat sich im Vergleich zu den Vormonaten der Preisrückgang bei den Kraftstoffen. Sie sind um 1,1 Prozent günstiger als im Vorjahresmonat. Um ein Prozent gestiegen sind die Kosten der allgemeinen Lebenshaltung. Dies sind die wesentlichen Ergebnisse des aktuellen Autokosten-Index, den der ADAC gemeinsam mit dem Statistischen Bundesamt quartalsweise veröffentlicht.

Autokosten steigen

Der aktuelle Kraftfahrerpreis-Index, der sämtliche Preise rund um Autos und Motorräder erfasst, liegt bei 106,9 Punkten, der Index für die allgemeine Lebenshaltung mit 106,7 Punkten knapp darunter. Beide Indizes wurden letztmals für das Jahr 2010 auf den Basiswert 100 gesetzt.

Weitere Faktoren, die im Autokosten-Index erfasst werden, sind die Anschaffungskosten für Pkw und Motorräder. Pkw sind um 0,9 Prozent teurer als vor einem Jahr, Motorräder um 1,1 Prozent. Um 2,7 Prozent gestiegen sind die Kosten für Reparaturen und Inspektionen, Ersatzteile und Zubehör sind dagegen um 1,3 Prozent billiger. Spürbar teurer sind auch die Ausgaben für Fahrschulen und Führerscheingebühren mit einem Plus von 1,9 Prozent. (ampnet/nic)

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Produktvorstellung Blaupunkt San Francisco 320 CD Autoradio mit USB

Heute stelle ich Ihnen mal den Blaupunkt San Francisco 320 CD Autoradio mit USB vor.

Der Autoradio von Blaupunkt San Francisco 320 CD Autoradio mit USB ist ein wahres Multitalent.

Autoradio Blaupunkt SanFransisco 320
Autoradio Blaupunkt SanFransisco 320

Die Musik müssen Sie selber mitbringen, alles andere ist dem Blaupunkt San Francisco 320 egal. Mit USB-Anschluss auf der Gerätefront und auf der Rückseite, einem Kartenleser hinter dem Bedienteil für Speicherkarten mit einer Kapazität bis zu 32 Gigabyte sowie CD-Player und frontseitigem Audio-Eingang bleiben keine Wünsche offen. Ebenso in punkto Bedienung: Mit dem zweiten Drehregler sitzen Sie quasi am Mischpult und jonglieren schnell und zielsicher durch Ihre Songs. Sei es vom iPod innerhalb der vertrauten Auswahlkriterien oder von Massenspeichermedien über das Blättern in Ihrer Ordner- und Titelstruktur. Das große Display mit 15 Stellen sorgt dabei stets für die Orientierung und zeigt während der laufenden Musik an, was Sie gerne hätten – sei es der Name des Titels oder des Interpreten, das dazugehörige Album, das Genre, die Spielzeit oder einfach alle Informationen nacheinander in entspannt zu verfolgender Abfolge. Dass dass der Blaupunkt San Francisco 320 eine Fülle an weiteren Komfortmerkmalen mitbringt, ist selbstverständlich. Durch Audio Mix werden die Sprachansagen Ihrer mobilen Navigation elegant auf die Musik gelegt, so dass Sie von beidem nichts verpassen. Für den tollen Klang sorgen die kräftige 4 x 50 Watt Endstufe sowie der ganz auf Ihren persönlichen Geschmack flexibel einstellbare 3-Band Equalizer. Und auch an den perfekten Ausbau zum Gesamtsystem ist gedacht mit einem 4-Kanal Vorverstärkerausgang plus einem zusätzlichem, regelbaren Subwoofer-Ausgang. Produktvorstellung Blaupunkt San Francisco 320 CD Autoradio mit USB weiterlesen

Fahrbericht Mercedes-Benz CLA 200

ampnet – 14. März 2014. An den 34 Zentimetern Extralänge und den 130 Litern Extra Kofferraum liegt es sicher nicht allein – der Mercedes-Benz CLA zieht ein völlig anderes Publikum an als die A-Klasse. Beide sind technisch nahezu identisch und doch trennen sie Welten. Kompakt, handlich und nützlich bis sportlich kommt die A-Klasse daher. Der CLA-Benz wirkt mit seiner gestreckten Kofferraum-Optik unter einem Coupé-Dach dagegen wie die Manifestation einer neuen Jugendlichkeit mit Sympathie für alte Schönheitsideale.

Mercedes-Benz-CLA200

Foto:Auto-Medienportal.Net

Mercedes-Benz wollte mit der A-Klasse-Familie das Produktangebot unten herum abrunden. Die Rolle des CLA war dabei vermutlich die des Einstiegsmodells für die etablierten Mercedes-Käufer, denen es kleiner auch reicht. Jetzt sieht es so aus, als erreiche ausgerechnet der CLA Junge und erobere dabei scheinbar mühelos Fahrer anderer Marken. In den USA soll die Eroberungsrate bei 80 Prozent liegen, sagt Mercedes-Benz. Gleichzeitig sollen die neuen CLA-Freunde das Durchschnittsalter der Käufer der Marke um zehn Jahre gedrückt haben.

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