Sprit sparen mit den passenden Reifen

Labels und Bewertungen helfen bei der Wahl der Autobereifung

(mpt-14/49666). Die vier Reifen tragen entscheidend zur Fahrsicherheit und zum Komfort beim Autofahren bei. Doch nicht nur das: Die Auswahl des Reifenmodells und der Zustand der Gummis, vom Profil bis zum Reifenfülldruck, beeinflussen ebenfalls den Kraftstoffverbrauch. Grund genug, sich für die Wahl der Reifen genügend Zeit zu nehmen.
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Der Zustand der Reifen hat nicht nur großen Einfluss auf die Fahrsicherheit, sondern auch auf den Verbrauch.
Foto: djd/Delticom

Kriterien für den Reifenkauf

Reifenmodelle weisen durchaus sehr unterschiedliche Eigenschaften auf – angepasst an die Wünsche und Anforderungen der Fahrer, von einer wirtschaftlichen bis hin zu einer eher sportlichen Fahrweise. Für einen ersten Überblick beim Reifenkauf eignet sich das EU-Reifenlabel, mit dem alle Neureifen gekennzeichnet sind. Rollwiderstand (Kraftstoffeffizienz), Nasshaftung und das externe Ablaufgeräusch sind die drei Kriterien, die das Label auf einen Blick angibt. Dabei werden die Reifenmodelle mit Buchstaben (A – G) bewertet – ähnlich der Einstufung, die Verbraucher bereits von vielen Haushaltsgeräten kennen. Während sich jedoch das EU-Label allein auf diese drei Kriterien konzentriert, fließt in unabhängige Reifentests eine Vielzahl von weiteren Faktoren ein. Daher lohnt es sich, zusätzliche aktuelle Tests – zum Beispiel der Automobilclubs oder der Fachzeitschriften – zu Rate zu ziehen.

Effizienzklassen-Index für mehr Durchblick

Hinzu kommt, dass nicht jedem Autofahrer die drei Kriterien des EU-Labels – Rollwiderstand, Nasshaftung und externes Rollgeräusch – gleich wichtig sind. Die Befragung des größten europäischen Online-Reifenhändlers unter 40.000 Autofahrern in 15 Ländern Europas hat eine klare Gewichtung dieser drei Faktoren ergeben. Daraus hat Delticom den Effizienzklassen-Index „DEX“ abgeleitet. Der Wert der Nasshaftung erhält dabei die stärkste Gewichtung, gefolgt vom Rollwiderstand; das externe Rollgeräusch wurde von den Befragten als weniger wichtig angesehen. Welches Modell wie beim DEX abschneidet, können Autofahrer über ein Sterne-Bewertungssystem auf ReifenDirekt.de ersehen. Hilfreich sind zudem Erfahrungen aus der Praxis, die andere Autofahrer gemacht haben. Auf Online-Portalen wie etwa Reifentest.com lassen sich Einschätzungen anderer Autofahrer zu Reifen finden – und wer möchte, kann auch hier gleich selbst zum Reifentester werden.

Tipps zur richtigen Reifenpflege

Doch neben der Wahl der Reifens kommt es auch auf dessen regelmäßige Pflege an: Dadurch lassen sich Fahrsicherheit, Effizienz und Kraftstoffverbrauch wesentlich beeinflussen. Autofahrer tun gut daran, die Profiltiefe und den Reifenfülldruck regelmäßig nachzumessen. Ist der Fülldruck nicht korrekt, kann dies verschiedene negative Auswirkungen haben – von einem erhöhten Verbrauch über einen vorzeitigen Reifenverschleiß bis hin zu einer Beeinträchtigung der Fahrsicherheit. Im Handbuch des eigenen Fahrzeugs können Autofahrer nachlesen, welcher Wert für das eigene Modell gilt. Empfehlenswert ist es, den Reifenfülldruck regelmäßig etwa alle 2 Wochen zu kontrollieren.
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Den Reifenfülldruck sollten Autofahrer regelmäßig, etwa alle 14 Tage, kontrollieren.
Foto: djd/Delticom

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